Papierbilder

Die Papierbilder umfassen einen langen Zeitraum von ca. 1967 - 2000. In diesem Zeitraum pendle ich zwischen exakten Formen die geschnitten oder gezeichnet sind und gestischer, dynamischer Malerei. Diese drei Ausdrucks-formen sind für mich immerzu präsent. Die Frage bleibt, welche Art von Reduktion gerade für mich wichtig ist.


Beispiele  zwischen Reduktion und Gegenständlichkeit. Zwei Landschaften, die nach verschiedenen Methoden dargestellt sind. Der Text, leserlich oder unleserlich ist in die Komposition mit einbezogen.


Diese Puppen sind quasi Ersatzmenschen, eingespannt, gefesselt und im Gewirr verstrickt. Es handelt sich um Aquarelle mit sehr feinen Tonunterschieden. 1970-76

   Im Gewirr

   Gefesselt

   Eingespannt


Das erste Aquarelle ist aus der Zeit, als ich mich intensiv  mit der Formsprache der Inder befasst habe und der indischen Kosmologie.

Es begann die Zeit der muskulösen Kraftmeier, als  Schwarzenegger , der spätere Gouverneur von Kalifornien "Mister Universe" war.

Dazwischen portraitierte ich meine Hände mit automatischen Fotos von mir.

 

Chakra-Figur

Krafttraining

Selbstbildnisse



Die Bilder wirken durch das viele Hell-Dunkel gefährlich. Es zeichnet sich schon die Pseudo-Kaligraphie-Phase ab. Die Bewegung des Pinsels ist dynamisch und expressiv. Die Farben sind gebrochen und in vielen Lagen übereinander.


Immer wieder stehen die Beißwerkzeuge im Fokus, mal in expressiv-gestischer Malweise, dann wieder in ruhig meditativer Form, aber nicht weniger gefährlich. 

In der Mitte wird die Gestalt expressiv rosa.

 

Zahngitter

Rosa

Begegnung der Zahnreihen


Immer wieder drängt sich das Figurale durch, obwohl es damals quasi tabuisiert war. Diesmal zwischen Mensch und Katz oder einem Scheinkönig und einer magischen  Köpfe und Figuren-Kombination


Das Pendel bewegt sich zwischen Symbolen und Kaligraphie, aber alles vorwiegend in Blau.

 

Indische Sternwarte

Ausrufezeichen

verknappte Formen

 


Die reduzierte Pseudo-Kaligraphie wird immer dominanter. Die Bilder wirken leicht und locker und trotzdem steckt etwas Unheimliches dahinter.


Ebenso aus den1980er Jahren sind diese konstruierten Bilder auf Papier.  Es sind häufig Zentralkompositionen, aber mehrfach verschränkte Konstruktionen, die es in Wirklichkeit nicht geben kann.



Die Cutouts sind zeitweilig für mich ganz wichtig, weil ich hier die Gegenstände oder auch Nicht-Gegenstände leichter als  in der Malerei aufs Wesentliche reduzieren kann. Es gibt nur Ja oder Nein. Dazwischen ist nichts.

Allerdings muss die Form stimmen, sonst kann ich das zeug wegwerfen.



Kontakt

Johanna Obermüller 

Pentling bei Regensburg

Tel +49 941 91222

mail(at)johannaobermueller.de