Auf Leinwand  und häufig im großen Format

Das dialogische Prinzip ist typisch für mich. Zwei Gegenspieler, die miteinander agieren. Das können Menschen sein, Mann und Frau oder Mensch und Tier. 

Etwas heftiges Gespräch

Es ist herrlich auf ein misslungenes Bild zu malen, das ich am Ende fast schwarz gestrichen habe und es dann wieder aufzubauen. Diesmal in weißen Lasur-Schichten, die die Sache sehr spannend machen. Malen ist immer für mich auch eine Art Kalligraphie. Es kommt auf den Rhythmus der Pinselstriche an.

Gespräch mit Zuhörern

Hier zeigt sich meine Vorliebe für breite Umrandungen, die Ich in vielen Variationen anwende. Der Farbklang ist mir äußerst wichtig, die Musik der Farbe, wobei immer zu beachten ist, dass der Farbklang nicht banal wird. 

Von den Anfängen bis jetzt, Acryl 

 

Mich beschäftigt der Aufbau alles Lebendigen, wie aus den kleinsten Strukturen sich immer kompliziertere Gebilde entwickeln bis hin zum Menschen, der dann wieder in Millionen Variationen die Erde bevölkert nicht eingerechnet die ausgestorbenen oder noch lebenden Fast-Menschen, die unendlichen Affenarten.

Tennis-Kämpferin, Acryl und Öl

 

Tennisspiel. Meist ist Tennis ein erbitterter Kampf und hat kaum etwas mit dem gelösten Spiel zu tun. Ich arbeite in diesem Bild mit differenzierten Farbwerten, um die Form heraus zu arbeiten.

 

 

 

 

Immerzu Wasser holen, Acryl auf leinwand

 

Die Flüchtlinge aus dem Süd-Sudan, deren Vertreibung eine Welle der Berichterstattung hervor rief, waren für mich die schönsten und elegantesten Menschen auf der Welt, obwohl sie nichts hatten. Sie waren häufig in hinreißende Farben gekleidet oder mit unglaublichen Farben umwickelt, aber kein Mensch nahm davon Notiz oder verlor auch nur ein Wort darüber. Entweder waren alle so abgestumpft in ihrer Wahrnehmung oder ich war die einzige, die das bemerkte.

 

 

 

 

Rennen am Strand, Acryl, 30 x 30 cm

Immerzu Wasser holen

Cross, 1994, Acryl 150 x 110 cm

Mich hat immer schon die präzise Form und das Verwischen der formen in gleicher Weise fasziniert. Beim Malen bereiten fließende Übergänge immer technische Schwierigkeiten besonders dann, wenn es sich um größere Flächen handelt.

Flucht- und Bewegungsbilder

Motocross

oder die neuen Ritter der landstraße verkörpern den Rausch der Geschwindigkeit. Der Versuch zu rasen ist offenbar dem männlichen Menschen angeboren. Dazu kommen die intensiven Farben, die wie Signale wirken

Stierkämpfer, Acryl, 110 x 150 cm

 

Mich fasziniert das Ungewisse und Verrutschte bei der Bewegung in unserer Wahrnehmung. Wir sehen nicht so wie die ultra schnellen Fotoapparate. Unsere Wahrnehmung ist ziemlich verlangsamt im Vergleich zur Fliege. Trotz dieser Mängel unsererseits ergibt sich daraus eine eigene Ästhetik.

Dame mit Blume am Blumen-Vorhang, auf alter Leinwand mit Pfingstrosen-Aufdruck.100 x 100 cm

 

Beim Malen musste ich mich an den vorhandenen Druck anpassen. Dadurch entstanden gewisse Verzerrungen, die das Gesicht unberechenbar machen und den Betrachter irritieren.

 

Acryl + Öl auf Leinwand, 

Das Figurale zieht mich immer an. Gleichzeitig  möchte ich die tierischen und menschlichen Formen so verändern, dass die Spannung gesteigert wird.

Wasser, 2010/12, Acryl, 30 x 30 cm

Aus der Reihe Flucht- Flug- und Motorrad-Bilder:

 

Winnie Mandela 1985,Acryl, 110 x 150 cm

wird von einem Polizisten verfolgt

Gespräch, 100 x 120 cm

Mädchen aus Nubien. 100 x 100 cm

Flüchtlinge aus dem Sudan sind immer die best angezogenenMenschen


Gegenstandslose Bilder

Großes Blau, 1996, Acryl, 150 x 110 cm

Rathaus Pentling


Großes Rot, Universitätsklinik  Regensburg
Großes Rot, Universitätsklinik Regensburg