Trotz Handy entstehen immer noch Bilder

Das ist fast ein Wunder.

Es kamen sogar eine Menge Leute zur Eröffnung in die Ausstellung. Manche waren auch das erste Mal auf einer Vernissage. Die Einführung von Toni Kobler war sehr informativ und zeigte seine differenzierten

 Kenntnisse der Materie. Alle, die vom Gunst-und Gewerbeverein mitgearbeitet haben waren äußerst liebenswürdig und hilfsbereit. Das tut den Künstlern gut, die sich öfters wie Asoziale fühlen, indem sie nichts "Relevantes" für die Gesellschaft tun.

Zwischendrin waren bei den Führungen ziemlich viele Interessierte. Am Ende saßen die Leute am Haidplatz und tranken Kaffée.

Die Ausstellung umfasst 4 Werkgruppen:

1          Die Scheiben-Objekte teils abstrakt und teils gegenständlich Sie entstanden 1987 und 1990

2          Die Bilder haben häufig feministischem Inhalt, wenn sie im Format relativ groß sind

3          Die Bilder, die am Rechner entstanden sind, als mir alles wurscht war und ich vor mich  hin zu spinnen       begann

 

4          Die Bilder, die nur als Karte im Ständer zu sehen sind, mit äußerst "verkürzten" Darstellungen. Es sind meine "Verkürzungen", die sich nicht einordnen lassen. Manche halten die Bilder für Comics. Kann sein. In unserer Zeit, in der niemand das Sehen lernt und niemand etwas sehen will außer Selfies, kann das Bild nicht kurz genug sein. 

Der Hauptsaal im Kunst-und Gewerbeverein

In der 2. Reihe sitzen wir Künstler mit Anhang

Eingangs-Saal mit Scheiben-Objekt und Bildern